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Liebes Publikum,



alle guten Dinge sind drei – und ganz nach diesem Motto stehen gleich drei ganz unterschiedliche Premieren am Theater in den Startlöchern.



Den Anfang macht Tschechows Klassiker „Der Kirschgarten", der diesen Samstag, den 18. April, in der Spiegelhalle Premiere feiert. Eine Geschichte über eine Familie, die durch den drohenden Verlust ihres Guts und des dazugehörigen blühenden Kirschgartens mit Fragen des eigenen Standpunkts in einer sich rasant verändernden Welt konfrontiert wird. "Der Kirschgarten" wird im Rahmen des Bodenseefestivals gezeigt, das dieses Jahr unter dem Motto "in Bewegung" vom 2. bis 25. Mai rund um den Bodensee stattfindet. Das ganze Festival-Programm finden Sie hier.



Am Freitag, den 24. April, feiert „Schimmel! ohne Pferd und ohne Reiter" – frei nach Theodor Storms „Der Schimmelreiter" – im Stadttheater seine Uraufführung. Mit Storms Novelle widmen sich Hannes Weiler und sein Team erneut einem Klassiker, ziehen parallelen zur heutigen Zeit und entwickeln ihn inhaltlich wie ästhetisch weiter.



Nur zwei Tage später, am Sonntag den 26. April, ist die Premiere von „Haus Blaues Wunder" auf der Werkstattbühne. Milan Gather inszeniert mit viel Humor die Geschichte von Herrn Pfefferkorn und Herrn Goldbeutel, die unwissentlich dasselbe Haus gekauft haben, nun unfreiwillige Mitbewohner sind und mit der Situation: unzufrieden.



Entdecken Sie in diesem Newsletter viele weitere Highlights und werfen Sie einen Blick auf alles, was Sie in den kommenden Wochen bei uns erwartet.


Wir sehen uns im Theater!
Liebe Grüße
Kenya Bening, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit





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Der Kirschgarten

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"Der Kirschgarten" erblüht am Samstag in der Spiegelhalle

 

Der alte Kirschgarten steht in voller Blüte. Alles scheint noch einmal zu erstrahlen, bevor es vergeht. Eine neue Zeit hat längst begonnen, doch Ranéwskaja und ihre Familie verharren in den Bewegungsmustern einer Welt, die es so nicht mehr gibt. Sie wissen um die veränderten Umstände. Und handeln doch nicht danach. Sie spüren, dass ihr Lebensentwurf brüchig geworden ist und machen dennoch weiter wie bisher. Verschwenderisch. Haltlos. Als ließe sich Stillstand gegen Veränderung verteidigen. Selbst die Natur entzieht ihnen den Boden: Nachtfröste im Mai zerstören die Ernte, das Gut steht vor dem Ruin. Lopachins radikaler Vorschlag, den Kirschgarten zu roden und zu parzellieren, kollidiert mit Ranéwskajas Weigerung, sich der Realität zu stellen. Unter dem Klang fallender Bäume zerbricht nicht nur Besitz, sondern Identität.

Henri Hüster und Bea Carolina Remark lesen Tschechows Stück als körperlichen Ausnahmezustand. Ihr Zugriff denkt vom Bewegungsimpuls her: Was geschieht, wenn soziale Gewissheiten kippen? Wenn Körper ins Taumeln geraten? Zwischen Erstarrung und Aufbruch entsteht ein Raum, in dem das Alte bereits verschwunden ist, das Neue jedoch noch keinen Körper gefunden hat. Ein Schwebezustand voller Wucht.



"Der Kirschgarten" wird im Rahmen des Bodenseefestivals 2026 „in Bewegung“ gezeigt.



"Der Kirschgarten" | Ab 18. April | Spiegelhalle | Tickets



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Happy End (keine Garantie) - zum letzten Mal

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Uraufführung im Stadttheater: "Schimmel! Ohne Pferd und ohne Reiter

 

In einer Welt im Nebel sind Menschen und Gespenster kaum unterscheidbar. Weder von Menschen. Noch von Gespenstern. Hinter der Gischt wirkt die Gefahr wie ein Schutz. Der Sound in Theodor Storms „Der Schimmelreiter“ ist fern und fremd, elementar und widerspenstig. Es spritzt, es matscht, der Wind bläst kalt und hart ins Gesicht. Neuartige Deiche, die vor zukünftigen Flutkatastrophen schützen sollen – das ist die Vision. Doch Veränderungen stehen nicht hoch im Kurs: Hauke Haien kämpft mit Logik und Erkenntnis gegen den Aberglauben und den Fatalismus seiner Mitmenschen, gegen das Leugnen von Fakten und Expertise.

Dass heute viele Menschen mit derselben Emotionalität auf notwendige Maßnahmen zum Schutz von Klima, Welt und somit Menschheit reagieren wie die Dorfbewohner*innen zu Haukes Zeiten ist eine beängstigende Parallele. Bedeutet das: Je mehr wir wissen, desto stärker formiert sich eine Gegenbewegung? Mit Storms Novelle widmen sich Hannes Weiler und sein Team erneut einem Klassiker und entwickeln ihn inhaltlich und ästhetisch weiter.


Schimmel! Ohne Pferd und ohne Reiter| Ab 24. April | Spiegelhalle| Tickets



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Haus Blaues Wunder

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Die "Haus Blaues Wunder" -volle Premiere auf der Werkstattbühne


Ein Häuschen am Meer! Was für ein wunderbarer Gedanke, darin zu wohnen. Allerdings haben sich Herr Goldbeutel und Herr Pfefferkorn dieses Erlebnis irgendwie anders vorgestellt. Beide haben einen Kaufvertrag für dasselbe Haus unterschrieben und bezahlt. Und stehen sich jetzt unverhofft genau dort gegenüber. Während Herr Pfefferkorn in Begleitung eines Eichhörnchens namens Badesalz mit nur einem Koffer einzieht, verbarrikadiert sich Herr Goldbeutel hinter einer Unmenge Möbel. Die Probleme sind vorprogrammiert. Wer braucht wie viel Platz? Wem gehört nun das Haus? Ist so ein friedliches Zusammenleben überhaupt denkbar? Und: Wo ist eigentlich das Meer?

Milan Gather inszeniert dieses herrlich absurde Stück mit viel Humor und Empathie. Dabei nimmt er die beiden Herren genau unter die Lupe und schaut, wie sich das Aufeinandertreffen von zwei unterschiedlichen Lebensstilen auf das jeweilige Verständnis von Besitz, Neid und Solidarität auswirkt.


Haus Blaues Wunder | Ab 26. April | Werkstatt| Tickets





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Premieren

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Tanz aus dem Takt

Dance – just for fun! 



Tanz bringt Menschen zusammen. Deshalb tanzen wir gemeinsam im Foyer der Spiegelhalle! Diesmal mit Ensemblemitglied Anna Lisa Grebe. Eingeladen sind wie immer alle, die wenig Lust auf Perfektion, aber viel Lust auf Bewegung zu Musik und in der Gruppe haben. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bitte an bequeme Kleidung denken.


Mit Anna Lisa Grebe

Eine Kooperation mit Hope Human Rights e.V.
Gefördert von der Crescere Stiftung.

20. April | 18 Uhr | Foyer Spiegelhalle | Eintritt frei



 

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Impressum


Theater Konstanz | Inselgasse 2-6, 78462 Konstanz
Telefon (07531) 900 2106 | marketing.theater@konstanz.de

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