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27/02/26

STADTTHEATER

ABO

Hedwig and the Angry Inch

Musical

von John Cameron Mitchell (Buch) und Stephen Trask (Musik & Gesangstexte)
Deutsch von Rüdiger Bering und Wolfgang Böhmer

Regie Susi Weber Bühne Luis Graninger Kostüme Katia Bottegal Drag Coaching Luca Skupin
Dramaturgie Annika Hilger 
Mit Ingo Biermann, Anna Lisa Grebe
Band Rudolf Hartmann, Wolfgang Kehle, Frank Denzinger, Albert (Arpi) Ketterl
Dauer ca. 1:55 Stunden, keine Pause

Hedwig, die „weltweit ignorierte Chanteuse”, kommt nach Konstanz! Zwischen lauten Rocknummern und ruhigen Balladen gibt sie Einblicke in ihr Leben: ihre Jugend in der DDR, der Schritt in ein neues Leben jenseits der Grenze und die zahlreichen Beziehungen, die sie geprägt haben. Mit jeder Nummer lässt Hedwig das Publikum näher an sich heran, als es eine gewöhnliche Show je könnte.

Dabei wird klar: wichtiger als die Umstände ihres Lebens ist für Hedwig, wer sie auf diesem Weg wird. Nach einer kurzen Ehe mit Corporal Luther Robinson, der sie aus der DDR holt, folgt ein Leben voller Musik, Liebschaften und Trennungen. Hedwig sammelt Songs, Geschichten und Narben und erfindet sich immer wieder neu. Auf ihrer Tour zieht sie als eigenwillige Lebenskünstlerin das Publikum in ihren Bann, teilt mit schnoddrigem Humor Höhen und Tiefen ihrer Karriere und scheut nicht davor zurück, auch ihrem ehemaligen Protegé Tommy Gnosis, der zeitgleich auf der größten Bühne der Stadt steht, Paroli zu bieten – eine musikalische Wundertüte voller Witz und Widerstandskraft.

Termine und Tickets

Februar
Freitag, 27.02.2026 | 20 Uhr | Tickets (Premiere

März
Sonntag, 01.03.2026 | 18 Uhr | Tickets 3
Samstag, 14.03.2026 | 20 Uhr | Tickets
Dienstag, 17.03.2026 | 20 Uhr | Tickets 3
Mittwoch, 18.03.2026 | 15 Uhr | Tickets 2
Donnerstag, 19.03.2026 | 20 Uhr | Tickets
Donnerstag, 26.03.2026 | 19:30 Uhr | Tickets 3
Freitag, 27.03.2026 | 19:30 Uhr | Tickets
Samstag, 28.03.2026 | 20 Uhr | Tickets

April
Samstag, 04.04.2026 | 20 Uhr | Tickets
Mittwoch, 08.04.2026 | 20 Uhr | Tickets
Freitag, 10.04.2026 | 19:30 Uhr | Tickets
Samstag, 11.04.2026 | 20 Uhr | Tickets


2 Ermäßigter Eintritt am Mittwochnachmittag: Für alle Besucher*innen 30 % Rabatt auf den Vollpreis

3 Mit einer Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Parkett


Hier gilt das Kulturticket

Besetzung

Hedwig Ingo Biermann
Yitzhak Anna Lisa Grebe
Band Rudolf Hartmann, Wolfgang Kehle, Frank Denzinger, Albert (Arpi) Ketterl

Pressestimmen

"Das alles begleitet diese Hard Rock & Punk Band mit ihren packenden Rhythmen, so dass man streckenweise gerne zum Tanzen aufstehen möchte, wäre da nicht die Enge der Theaterreihen. (...)  Ingo Biermann bringt eine unglaubliche Kraft auf die Bühne. Er spielt die ganze Klaviatur menschlicher Gefühle durch – Wut, Arroganz und Verletzlichkeit. Noch und noch hält er das Publikum in Atem. So sehr, dass man nach einer Stunde über die musikalisch-emotionalen Effekte chirurgischer Eingriffe sinniert. (...) Anna Lisa Grebe spielt den verschupften Mann an der Seite von «Grosshedwig» wunderbar – sprachlich wie stimmlich. (...) Nach der Vorstellung sind die Zuschauerinnen und Zuschauer zwar nicht ganz so erschöpft wie die Queen Ingo Biermann. Aber doch ziemlich am Ende, so dass nur noch die Kraft für einen langen Applaus bleibt."
Rolf Hürzeler, St. Galler Tagblatt

Audioeinführung mit einem audiodeskriptiven Teil von Annika Hilger, Dramaturgie

Content Note

Das Team des Theater Konstanz setzt immer wieder einen Schwerpunkt auf aktuelle Stoffe und Stücke zeitgenössischer Autor*innen. Das Verhandeln von gesellschaftlichen Konflikten ist uns wichtig und kann erlebbar machen, dass und wie unsere Wirklichkeit gemacht, hergestellt – und deswegen auch veränderbar ist. Diese Auseinandersetzung mit konfliktreichen Themen auf einer sinnlichen, gespielten Ebene kann und möchte bewegen.

Je nach persönlicher Sensibilisierung können solche Auseinandersetzungen als (zu) schmerzhaft empfunden werden. Im Sinne einer transparenten Kommunikation und im Bewusstsein darüber, dass Stückinhalte aufgrund von individuellen Erfahrungen verschieden erlebt werden, gibt es hier zusätzliche Informationen über Inhalte, die wir als sensibel einstufen. Diese Hinweise zu sensiblen Inhalten – auch Content Notes – weisen darauf hin, dass bestimmte Themen auf der Bühne verhandelt werden, die starke Reaktionen auslösen können. Ein Kritikpunkt an Content Notes ist, dass sie Teile der Inszenierung vorwegnehmen können. Im Sinne einer selbstbestimmten Entscheidung wird es im Folgenden jeder und jedem Einzelnen überlassen, die inhaltlichen Hinweise zu lesen oder nicht.
 
Hedwig and the Angry Inch
Content Note:
Das Stück enthält Darstellungen von körperlicher und psychischer Gewalt sowie körperlicher Übergriffigkeit und teilweise Nacktheit (oberkörperfrei). Auf sprachlicher Ebene werden ein Autounfall, Drogenkonsum und Sexarbeit thematisiert. Hedwig nutzt als Kunstfigur sexualisierte Sprache und Gestik sowie Beleidigungen.
 
In der Erzählung über Hedwigs Operation wird der Begriff „Geschlechtsumwandlung" verwendet. Wir weisen darauf hin, dass die Operation im Stück aus einer fiktiven, pragmatischen Notwendigkeit heraus geschieht und nicht im Kontext einer geschlechtsangleichenden Operation bei Transidentität zu lesen ist.
 
In einer Szene bedient sich Hedwig explizit antisemitischer Aussagen, um Yitzhaks Drag-Persona zu erniedrigen. Diese Aussagen sind Teil der dramatischen Konfrontation zwischen den Figuren, können aber u.a. für jüdische Zuschauer*innen verletzend sein. Wir möchten dies transparent benennen, ohne den Kontext zu verschweigen, den wir in den Einführungen vor Ort und digital vertiefen.
 
​Bitte stellen Sie sich auf folgende technische Effekte und Geräusche ein:
Das Musical ist streckenweise sehr laut, insbesondere bei den Nummern 1, 4, 9 und 10.
Es kommt punktuell zu Stroboskop-Effekten (Lied 4 und 9) sowie zum Einsatz von Blendlichtern (Lied 1, 2, 4, 5 und 9), die eine Belastung für lichtempfindliche Personen darstellen können.
Zu Beginn des Stücks sowie bei der ersten Begegnung mit der Figur Luther sind verstärkte Schmatzgeräusche zu hören.
 
Gehörschutzstöpsel finden Sie an der Garderobe und vor den Eingängen des Theatersaals.

Theater Konstanz
© Ilja Mess
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